
Mehr "Plattformbetten": Airbnb verknappt Wohnraum in Siegburg
In Siegburg ist die Zahl der sogenannten Plattformbetten in den letzten zehn Jahren stark gestiegen. Es gibt mittlerweile rund 500 dieser Betten in der Kreisstadt, also Unterkünfte, die nicht regulär und langfristig an Wohnungssuchende vermietet, sondern über Onlineplattformen wie Airbnb an Touristen vermittelt werden.
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Das sei gerade in Regionen mit ohnehin angespanntem Mietmarkt ein Problem. Deshalb werden sich Verwaltung und Politik in Siegburg jetzt zu Workshops treffen; sie könnten dann eine Satzung zum Wohnraumschutz in Siegburg verfassen. Klar ist das aber noch nicht. Die Angelegenheit sei diffizil, heißt es aus dem Rathaus. Bonn hat eine solche Satzung schon. Hier ging es vor allem darum, den globalen Medizintourismus in den Sommermonaten zu regulieren, der Kurzzeitvermietungen besonders lukrativ gemacht hatte. Seit 2021 gibt das Wohnraumstärkungsgesetz den NRW-Städten Instrumente an die Hand, um für mehr Wohnraum zu sorgen und die rasante Mietpreisentwicklung zu drosseln.