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Polizei ermittelt nach der Randale beim Derby
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Polizei ermittelt nach der Randale beim Derby

Nach den Ausschreitungen beim Fußballderby 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntag ermittelt die Kölner Polizei mittlerweile in mehr als 20 Fällen. Es geht vor allem um Körperverletzung oder Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz.

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Die Polizei ermittelt in mehr als 20 Fällen - sechs Personen wurden verletzt

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Mindestens sechs Menschen waren durch Pyrotechnik und Knallkörper am Sonntagnachmittag im Stadion verletzt worden: eine Ordnerin, ein Kind, ein weiterer Stadionbesucher und drei Polizisten. Aktuell werten die Ermittler noch Videomaterial aus. Deshalb könnte sich die Zahl der Straftaten auch noch erhöhen, heißt es von der Polizei. Anhänger der Gästefans hatten zudem mit Nothämmern eine Glaswand zerstört, die ihren Block vom Sitzbereich der Kölner Fans trennte. Anschließend traten und schlugen Anhänger beider Vereine unter anderem mit Gürteln aufeinander ein. Einsatzkräfte trennten die Störer voneinander. Ein Tatverdächtiger, der einem Polizisten in den Rücken getreten hatte, wurde festgenommen. Die Kölner Polizei hat angekündigt, mit aller Entschlossenheit gegen die Straftäter vorzugehen. Innenminister Herbert Reul stellte die Frage, wie die Täter Zeug wie Pyros überhaupt noch ins Stadion bekämen. Er sagte: "Wer mit Sturmhaube im Stadion steht, der will keinen Fußball sehen. Der sucht Ärger. Der zerstört nicht nur Tribünen, sondern den Fußball als Familienfest."

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