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Polizei Köln äußert sich zu Anschlagsserie
© Pixabay (Symbolbild)
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Polizei Köln äußert sich zu Anschlagsserie

Die Kölner Polizei hat sich in einer Pressekonferenz zu den Explosionen in dieser Woche geäußert. Demnach gebe es Hinweise zu Verbindungen zur organisierten Kriminalität in den Niederlanden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.09.2024 12:45

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Seit mehreren Monaten gibt es in der Region rund um Köln Bombenanschläge und Explosionen, die alle in ein gemeinsames Raster fallen. Laut Michael Esser, dem Chef der Kölner Kriminalpolizei, liegt die Verbindungen der Taten zu niederländischen Kriminellen auf der Hand:

Sprengungen zur Warnung, oder Schüsse auf Häuser sind dort bereits seit Langem an der Tagesordnung. Die Verbindung zu niederländischen Straftätern lässt sich auch bereits durch bisherige Erkenntnisse belegen.

Die Polizei geht außerdem davon aus, dass der Mann, der die Explosion am Kölner Vanity-Club am Montag verübt haben soll, dafür nach Deutschland gereist sei. Daher werde international mit Fotos nach ihm gesucht. Eine Extra-Abteilung ermittelt laut der Polizei die Hintergründe der Anschlagsserie. Aktuell wisse man aber noch nicht, wem die Anschläge gelten. Solange bestehe eine große Gefahr für die "Zielpersonen". Offensichtlich gebe es noch offene Rechnungen im Milieu, die noch beglichen werden müssten. Ermittlungsergebnisse konnte die Polizei am Donnerstag noch nicht liefern. Sie hat aber verstärkte Personenkontrollen in Köln angekündigt. Außerdem würden aktuell mehr als 600 Spuren ausgewertet werden.

Zum Hintergrund: Seit mehreren Monaten gibt es in der Region um Köln Anschläge und Entführungen, die die Handschrift der niederländischen Mocro-Mafia tragen. Die Mafia ist im Bereich der Drogenkriminalität aktiv.

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