
Polizei: Mehr Messertrageverbote in Bonn geplant
Die Bonner Polizei will noch mehr Menschen in der Stadt verbieten, mit Messern oder ähnlichen Waffen rumzulaufen. Am Fahndungskontrolltag Anfang August hatten schon zwölf Personen das sogenannten Messertrageverbot zugestellt bekommen.
Veröffentlicht:
In fünf weiteren Fällen laufen gerade noch die Anhörungen; an zehn Leute in Bonn werden sie in den nächsten Tagen verschickt. Es geht um polizeibekannte Intensivtäter, die schon mit Messern oder ähnlichen Gegenständen aufgefallen sind. Die Bonner Polizei wird damit vorbeugend aktiv. Die Fälle von Messergewalt hier seien eigentlich rückläufig, heißt es. Jede Tat sei aber eine zuviel. Gerade der Einsatz von Messern könne schnell sehr gefährlich werden. Erst in der vergangenen Nacht gab es zwei Messerangriffe in Bonn-Rüngsdorf und -Heiderhof. In beiden Fällen kannten sich die mutmaßlichen Täter und die Opfer. Sie mussten im Krankenhaus behandelt werden. Mordkommissionen ermitteln zusammen mit der Bonner Staatsanwaltschaft.