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Bonn: Polizei zieht Bilanz zu Gen-Z-Protesten in Bonn
© Katharina Hoffmann
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Bonn: Polizei zieht Bilanz zu Gen-Z-Protesten in Bonn

Mehr als 8000 Teilnehmer sollten es laut Anmeldungen sein, rund 500 waren es nach Polizeiangaben letztendlich, bei den Gen-Z-Protesten am 31.10. im Bonner Hofgarten. Sie demonstrierten vor allem für bessere Bildung, gegen die Wehrpflicht und gegen steigende Lebenshaltungskosten. Dabei blieben die Proteste größtenteils friedlich, wenn auch recht dynamisch, sagt Simon Rott, Sprecher der Bonner Polizei.

Teile der Versammlung haben sich dann im weiteren Verlauf unkoordiniert in Bewegung gesetzt, da man offenbar einen Aufzug durchführen wollte, aber durch die fehlende Versammlungsleitung kein Aufzugsweg mit der Polizei kooperiert werden konnte. Teile der Versammlungsteilnehmer haben sich dann gegenüber den Einsatzkräften unkooperativ gezeigt und nicht auf Ansprachen reagiert und sind immer wieder auf die Fahrbahn getreten, sodass wir gegen 16:45 Uhr die rund 250 Personen am Zentralen Omnibus-Bahnhof Bonn aufgestoppt und die Versammlung beendet haben.

In Bonn Tannenbusch kam es am Abend dann doch zu Ausschreitungen. Gegen 19:15 Uhr wurden dort Polizei und Feuerwehr mit Pyrotechnik angegriffen. Ein 18-Jähriger soll dort außerdem einen Müllcontainer gegen einen fahrenden Linienbus geschoben haben. Er wurde vorläufig festgenommen. Gegen Mitternacht beruhigte sich die Lage dann wieder.

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Auch in Köln wurde gestern protestiert - Die zunächst friedliche Kundgebung kippte allerdings, nachdem Teilnehmer Pyrotechnik gezündet und Einsatzkräfte angegriffen hatten. Jetzt ermittelt die Kölner Polizei unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs und Angriffs auf Einsatzkräfte.

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