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Polizeigewerkschaft kritisiert, dass Walid S. noch auf freiem Fuß ist
© Foto: Daniel Dähling
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Polizeigewerkschaft kritisiert, dass Walid S. noch auf freiem Fuß ist

Die Bonner Polizeigewerkschaft GdP kritisiert, dass Walid S. aus Bonn-Mehlem noch auf freiem Fuß ist. Der Frust bei den Polizisten darüber sei groß, bestätigte der Vorsitzende der Gewerkschaft Schott.


Veröffentlicht: Donnerstag, 14.02.2019 07:19

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Der 23-Jährige Walid S. war der Hauptverdächtige im Prozess um den Tod des 17-jährigen Niklas Pöhler, wurde 2017 aber freigesprochen. Laut Polizei geriet Walid S. auch danach immer wieder in den Fokus von Ermittlungen. Beispielsweise wird ihm vorgeworfen, dass er Mitte Januar nach einem Streit in einem Schnellrestaurant einen Polizisten verletzt haben soll. Zuletzt soll er laut Polizei am vergangenen Wochenende gemeinsam mit zwei Begleitern in eine Schlägerei mit vier jungen Männern verwickelt gewesen sein. Er wurde in beiden Fällen festgenommen, aber dann wieder freigelassen. Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft Schott sagte, er könne es verstehen, wenn man sich als Bürger die Frage stelle, was noch alles passieren müsse. Für eine Verurteilung reiche es aber nicht, wenn er bei einer Schlägerei dabei gewesen wäre. Die Polizei müsse nachweisen können, dass er zugeschlagen habe. Laut Staatsanwaltschaft habe bei den Fällen in diesem Jahr weder Flucht- noch Verdunkelungsgefahr bestanden. Deshalb wurde Walid S. immer wieder auf freien Fuß gesetzt. cm


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