
Polizeihund-Biss in Alfter: Land zahlt Schmerzensgeld
Das Land NRW muss einem ehemaligen Taxifahrer aus dem RBRS-Land 3.500 Euro Schmerzensgeld zahlen. Das hat das Bonner Landgericht jetzt entschieden. Der heute 65-jährige war im Juni 2019 bei einem Spaziergang in Alfter von einem Polizeihund angegriffen und gebissen worden.
Veröffentlicht: Montag, 26.04.2021 10:16
Wie das Gericht angab, war der Polizist, der den Hund führte, zivil im Wald unterwegs und der Hund dabei nicht angeleint. Er hatte sich dann im Arm des Klägers verbissen. Er musste operiert werden und war anschließend vier Monate arbeitsunfähig. Noch heute könne er die betroffene Hand nur eingeschränkt nutzen, wie der Kläger angab, seinen Job habe er aufgegeben. Wie das Gericht entschied, muss das Land den 65-jährigen auch für eventuell noch eintretende Folgen des Angriffs entschädigen.
DoS