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Prozess um zwei Testamente
© Pixel2013/pixabay
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Prozess um zwei Testamente

Der Streit um ein zerrissenes Testament im Siebengebirge ist geklärt. Es ging um das Erbe einer über 90-Jährigen, über das das Oberlandesgericht in Köln nun entschieden hat. Die Dame hatte zuerst ihren Urenkel als Alleinerben im Testament eingesetzt, später, in einem neuen Testament aber eine Haushälterin bedacht.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.05.2020 07:48

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Nachdem es mit der Haushälterin aber zum Streit gekommen war, zeriss die Seniorin das Testament vor den Augen ihres Anwalts. Allerdings tauchte dann noch ein zweites Exemplar dieses Testaments auf. mit dem die Haushälterin nun ihren Anteil des Erbes einforderte. Diese Fassung des Testaments sei aber nicht gültig, urteilte nun das Gericht. Es reiche aus, wenn ein Testament vernichtet wurde, selbst wenn es dann noch mehrer Exemplare davon gibt. Also bekommt die ehemalige Haushälterin der Frau nichts aus ihrem Nachlass, und der Urenkel ist wieder der alleinige Erbe. CM

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