Opfer und Täter sollen sich abends in Bonn kennengelernt haben. Nachdem die 17-Jährige ihren letzten Zug nach Hause verpasste, soll der Angeklagte ihr angeboten haben, bei ihm zu übernachten. Der 19-Jährige mit deutscher und kenianischer Herkunft wohnte in einer Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkunft in Sankt-Augustin-Meindorf. Dort soll er das Mädchen aus dem Landkreis Neuwied vergewaltigt und anschließen erstickt haben. Das Gericht will jetzt den genauen Tathergang rekonstruieren. Der 19-Jährige hat in einem Verhör bereits zugegeben, dem Mädchen Gewalt angetan zu haben. Der Angeklagte ist bereits polizeibekannt, gegen ihn wurde wegen Diebstahls, Verbreitung pornografischer Schriften und sexuellen Missbrauchs ermittelt. Er ist aber noch nicht vorbestraft. CM
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