RBRS-Aktuell: Polizeieinsatz am Flughafen Köln/Bonn beendet

Drei Klimaaktivisten haben sich heute früh auf einem Rollweg zur Landebahn des Flughafens Köln/Bonn festgeklebt, zwei weitere in der Nähe der Feuerwache. Die Polizei war deshalb am Flughafen im Einsatz. Es war ein Protest unter dem Motto "Oil Kills", gegen den weiteren Einsatz von fossilen Brennstoffen, teilt die Gruppe "Letzte Generation" bei X mit.

© Letzte Generation

Die Aktivisten fordern eine Erklärung der Bundesregierung, bis 2030 aus eben diesen fossilen Energien auszusteigen. Nach Angaben der Deutschen Presse Agentur hatten die Aktivisten ein Loch in einen Zaun geschnitten und sind so aufs Rollfeld gelangt. Dieser Protest sollte gleichzeitig an Flughäfen in zehn Ländern stattfinden, unter anderem auch in Helsinki und Oslo. Das hatte zur Folge, dass am Airport Köln/Bonn mehrere Verbindungen annuliert wurden, zum Beispiel nach Teneriffa, Zürich, Berlin, Wien, Barcelona, London und München. Seit 5 Uhr 45 war der Flugbetrieb eingestellt, die Check-Ins liefen aber weiter. Inzwischen ist der Einsatz der Polizei beendet, der Flugbetrieb sollte sich also langsam wieder normalisieren. Gegen die Aktivisten gibt’s nun mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr und Hausfriedensbruchs.  

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