
Die Renteninformation: Jeder von uns, der älter als 27 Jahre ist und mehr als 5 Jahre in die Rente eingezahlt hat, bekommt sie einmal im Jahr nach Hause geschickt. Doch was passiert damit?
Die Renteninformation zeigt euch, in welcher Höhe man privat vorsorgen sollte. Entdeckt Ihr Fehler, solltet ihr euch direkt bei der Rentenversicherung melden, schließlich geht’s am Ende auch um Euer Geld. Das Wichtigste zur Renteninformation von unserem Finanzexperten Maximilian Blusch:
„Im ersten Absatz erfahr Ihr, wann Ihr ohne Abschläge in Rente gehen könnt. Seid Ihr nach 1963 geboren, so beginnt diese Regelaltersrente einen Monat nach Eurem 67. Geburtstag. Frühestens könnt Ihr mit 63 Jahren in Rente gehen. Als Rentner zahlt Ihr auch weiterhin Beiträge in die Krankenversicherung. Der derzeitige Beitrag der Rentner liegt für alle gesetzlichen Krankenkassen bei 14,6 Prozent. Hiervon zahlt Ihr die eine Hälfte, die andere übernimmt die Rentenversicherung. Den Beitrag zur Pflegeversicherung, aktuell 3,05 Prozent, zahlt Ihr alleine. Wieviel Steuer auf Eure Rente anfällt, hängt unter anderem davon ab, wann Ihr in Rente geht. Beginnt Ihr in diesem Jahr, so sind 20 Prozent Eurer Rente steuerfrei. Dieser Betrag in Euro wird lebenslang festgeschrieben, auch wenn die Rente steigt. Erst wer ab 2040 in Rente geht, muss die gesamte Rente versteuern. Die Erwerbsminderungsrente erhaltet Ihr bei voller Erwerbsminderung durch gesundheitliche Probleme. Der obere Betrag im Abschnitt Regelaltersrente gibt an, wie hoch diese wäre, wenn Ihr ab sofort keine Beiträge mehr einzahlen würdet. Der untere Betrag zeigt Euch Eure Rentenhöhe, wenn Ihr bis zum regulären Rentenbeginn weiter so viel einzahlt, wie im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Unter Rentenanpassung erfahrt Ihr, wie sich Eure Rente bei einer ein- bzw. zweiprozentigen jährlichen Steigerung erhöhen würde. Diese Erhöhungen können aber nicht garantiert werden. Der Hinweis auf den Kaufkraftverlust Eurer Rente bedeutet, dass man für einen Euro in Zukunft wahrscheinlich weniger bekommt als heute. Und das wichtigste zum Schluss: im Absatz „zusätzlicher Vorsorgebedarf“ macht Euch die Rentenversicherung auf die zu erwartende Versorgungslücke, also die Differenz zwischen Eurem letzten Einkommen und der zu erwartenden Rente aufmerksam.“
Sprecht mit Eurem Berater bei Sparkasse oder Bank über diese Lücke und über Möglichkeiten, diese zu schließen.
Rentenlückenrechner:
http://www.sparkasse-koelnbonn.de/de/home/privatkunden/altersvorsorge.html
Riester-Rechner:
https://www.sparkasse-koelnbonn.de/de/home/privatkunden/altersvorsorge/rechner/riester-rechner.html
Rürup-Rechner:
https://www.sparkasse-koelnbonn.de/de/home/privatkunden/altersvorsorge/rechner/ruerup-rechner.html
Kostenfreie Auskünfte der deutschen Rentenversicherung: 0800/10004800