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Rhein-Sieg-Kreis: Bürgermeister in Sorge um Lokaljournalismus
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Rhein-Sieg-Kreis: Bürgermeister in Sorge um Lokaljournalismus

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis sorgen sich um den Lokaljournalismus für unsere Region. Hintergrund sind Stellenkürzungen beim Kölner Medienhaus DuMont. Konkret geht es um den Rhein-Sieg-Anzeiger und die Rhein-Sieg-Rundschau.

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Denn DuMont hat laut dem Deutschen Journalisten Verband 63 Redakteure vor die Tür gesetzt, die allermeisten davon Vollzeitstellen. Von DuMont heißt es: Künstliche Intelligenz ermögliche ein grundlegend neues Arbeitsmodell, man würde Produktionsschritte automatisieren, nicht den Journalismus. Die Bürgermeister im Kreis entgegnen in einen Brief an die Redaktionen, unabhängiger Lokaljournalismus brauche aber Menschen vor Ort. Es sei Aufgabe der Redakteure, Informationen zu prüfen, kritisch einzuordnen und gegebenenfalls zu widersprechen. Eine lebendige Demokratie lebe von Öffentlichkeit und unterschiedlichen Meinungen. Die Stadt- und Gemeindespitzen aus dem Kreis bitten DuMont, die personellen Entscheidungen zu überdenken. Digitalisierung dürfe nicht zum Ersatz für lokale menschliche Präsenz werden.

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