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Rhein-Sieg-Kreis: Hitzige Diskussionen um die Kreisumlage
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Rhein-Sieg-Kreis: Hitzige Diskussionen um die Kreisumlage

Der Rhein-Sieg-Kreis plant für die kommenden Jahre mit deutlich höheren Ausgaben. Deshalb soll auch die Kreisumlage steigen. Das ist das Geld, das die Städte und Gemeinden an den Kreis zahlen, damit der seine Aufgaben erledigen kann. Bis 2030 wären das jährlich 130 Millionen Euro mehr als bisher. Für Sankt Augustin zum Beispiel bedeutet das allein eine zusätzliche Belastung von 13 Millionen Euro pro Jahr, sagt Bürgermeister Max Leitterstorf. Und das sei nicht finanzierbar.

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Woher sollen die Millionen für die Kreisumlage kommen, fragen sich die Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis

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Er sagte am Radio Bonn/Rhein-Sieg-Mikrophon:

"Selbst wenn ich soziale Leistungen kahlschlag-mäßig beiseite schaffen würde, das Freibad schließen, die Musikschule schließen, den OGS-Zuschuss auf Null fahren würde – da bin ich überall übrigens strikt dagegen – aber selbst wenn ich das tun würde, dann würden wir drei bis vier Millionen Euro im Jahr einsparen und können nie im Leben 13 Millionen Euro zusätzliche jährliche Belastung kompensieren."

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis hoffen jetzt, dass die Verwaltung in Siegburg den Haushalt nochmal überarbeitet und durch einen eigenen Sparkurs nicht die Kommunen weiter belastet. Dafür haben die Bürgermeister auch einen offenen Brief an die Verwaltung gerichtet.

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