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Rhein-Sieg-Kreis: Kritik und Stress wegen S-Bahn-Stillstands
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Rhein-Sieg-Kreis: Kritik und Stress wegen S-Bahn-Stillstands

Die SPD im Rhein-Sieg-Kreis kritisiert die Deutsche Bahn dafür, dass an diesem Wochenende die Stadtbahnen S12, 13 und 19 komplett ausfallen. Dass die Bahn einen ganzen Teil des Kreises vom S-Bahn-Verkehr abschneide, sei ein fatales Signal teilte die Partei mit.

Veröffentlicht: Freitag, 22.07.2022 09:49

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Auch bei massiven Personalausfällen müsse ein Mindestmaß an Mobilität erhalten bleiben. Die Bahn brauche ein besseres Management und Notfallkonzepte. Aktuell sei das 9-Euro-Ticket sehr beliebt und bringe die Menschen dazu, vom Auto auf die Bahnen umzusteigen. Und jetzt die Bahnen auf der Siegstrecke einzustellen sei ein Totalausfall für die Mobilitätswende. Auch von den Grünen im Kreistag gibt es Kritik.

Die RSVG teilte indessen mit, dass wegen der ausfallenden Bahnen nun die Busse voll seien. Das Verkehrsunternehmen setzt daher mehr größere Gelenkbusse ein, kann Verspätungen aber nicht völlig verhindern. Daher verweist die RSVG auf ihr Twitter-Konto, dort sollen die aktuellen Informationen veröffentlicht werden.

Der Verband Nahverkehr Rheinland (NVR) kritisiert die Deutsche Bahn ebenfalls deutlich für die Ankündigung, dass mehrere S-Bahnen dieses Wochenende ausfallen. Man sei äusserst irritiert und hätte gehofft, dass die Bahn vorher den Dialog gesucht hätte. Der NVR erwarte mindestens ein Grundangebot für die Passagiere.

Die Bahn hatte am Donnerstag erklärt, dass bis Sonntag einschließlich die S-Bahnen 8, 11, 12 und 13 bzw. 19 nicht fahren, weil viele Mitarbeitende krank sind. Kurzfristig gebe es einen Schienenersatzverkehr, ab Montag soll es laut NVR einen Notfallplan geben.


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