
S13: Bonns OB Dörner fordert Verbindung zwischen Beuel und Köln
Es müssen schnellstmöglich Lösungen für die S13 gefunden werden - zum Wohl der ganzen Region. Das fordert Bonns Oberbürgermeisterin Dörner. Mit dem Konzept des Nahverkehrszweckverbandes Go.Rheinland will sie sich nicht anfreunden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 26.06.2025 05:33
Dörner widersprich Go.Rheinland
Es sieht vor, die S-Bahn erstmal nur im Pendelbetrieb zwischen Oberkassel und Troisdorf fahren zu lassen. Das sei halt am stabilsten und am attraktivsten, sagt Go.Rheinland. Im Gegenteil, es sei "nicht akzeptabel" findet Dörner. Dann würde nämlich zunächst keine einzige S-Bahn bis Köln fahren, im Siegtal dagegen sechs pro Stunde. Sie will kurzfristige Verbesserungen.und eine durchgängige S-Bahn-Verbindung zwischen Bonn-Beuel, dem Flughafen und Köln nach Ende der Gneralsanierung 2026.
Übrige Strecke muss unverzüglich fertiggestellt werden
Außerdem will sie, dass die Infrastruktur für die S13 weiter ausgebaut wird. Die Verlängerung der S13 bis Oberkassel ist seit Jahren eins der wichtigsten Ausbauprojekte für den ÖPNV in Bonn. Die Stadt richtet sich mit ihren eigenen Projekten danach, plant etwa eine große Park&Ride-Anlage mit Mobilstation in Vilich und das Großprojekt der Seilbahn auf den Venusberg. Die lohnt sich auch erst richtig, wenn es einen S13-Halt in Bonn-Ramersdorf West gibt. Dörner will jetzt einen klaren Zeitplan, was die S13-Verlängerung angeht. Sie müsse zwingend zu Beginn der 2030er Jahre in Betrieb gehen.