
"Schmerzhafte Kürzungen": Auch Steuererhöhungen in Bonn möglich
Die Stadt Bonn muss massiv sparen, und das wird auch die Bonnerinnen und Bonner direkt treffen. Die Stadt muss ihre Leistungen wohl einschränken, berichtet die Stadtspitze nach einer zweitägigen Klausurtagung zum Thema Finanzen. Vermutlich wird es auch Steuererhöhungen geben, heißt es.
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.07.2026 03:01
Oberbürgermeister Déus sagte, diese Sparmaßnahmen würden wehtun, sie würden der Verwaltung auch nicht leichtfallen. Bonn müsse aber eine sozial funktionierende und handlungsfähige Stadt bleiben. Gestern wwar bekanntgeworden, dass die Stadt erstmal alle Großprojekte stoppt, deren Finanzierung noch unklar ist. Dazu gehören der Neubau des Stadthauses und die Seilbahn auf den Venusberg, auch die Zukunft von Theater und Oper. Bis nach der Sommerpause sollen alle Dezernate der Stadt prüfen, wo sie noch sparen können. Im September soll es dann eine weitere Haushalts-Klausurtagung geben. Damit der Haushalt der Stadt für das kommende Jahr genehmigungsfähig wird, muss ein dreistelliger Millionenbetrag eingespart werden, berichtete Stadtkämmerer Michael Fark. Sonst drohe ein Haushaltssicherungskonzept. Dann wäre die Stadt Bonn nicht mehr Herrin über ihr Budget.