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SEPA-Lastschrift
© Sparkasse KölnBonn
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SEPA-Lastschrift

Der Finanztipp bei Radio Bonn/Rhein-Sieg wird präsentiert von der Sparkasse KölnBonn.

Veröffentlicht: Mittwoch, 30.12.2020 04:58

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Mit der SEPA-Lastschrift bezahlt Ihr Rechnungen bequem und bargeldlos innerhalb Deutschlands und in 33 weiteren europäischen Ländern.

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Ob regelmäßig anfallende Rechnungen oder einmalige Einkäufe: Mit SEPA funktioniert das seit einigen Jahren inzwischen in vielen Ländern problemlos. Ihr müsst dem Empfänger nur Eure Zustimmung erteilen, das sogenannte SEPA-Lastschriftmandat. Ihr behaltet immer den Überblick, vergesst Zahlungen nicht und erspart Euch Mahngebühren oder anderen Ärger wegen einer nicht bezahlten Rechnung. Finanzexperte Maximilian Blusch:

„Wenn mal was schiefläuft und Euch auffällt, dass jemand zu viel oder doppelt abgebucht hat, holt Ihr Euch das Geld innerhalb von acht Wochen nach Kontobelastung einfach wieder zurück. Dazu meldet Ihr Euch direkt bei Eurem Kreditinstitut und legt dort Widerspruch gegen die Zahlung ein. Einfacher geht’s im Onlinebanking: da reichen meist ein paar Mausklicks. Mein Tipp: Lastschriftzahlungen nicht einfach widerrufen, sondern besser vor dem Widerspruch mit dem Geldempfänger sprechen, denn bei einem Widerspruch entstehen diesem Kosten, die er ggf. an Euch weitergibt. Außerdem wichtig: Ihr könnt eine Lastschrift nur als Gesamtbetrag widerrufen. Schaut Euch also vorher die Abbuchung genau an, so vermeidet Ihr später Probleme. Achtung: Manchmal werden Belastungen nur alle drei Monate oder sogar nur einmal im Jahr fällig. Der Empfänger der Zahlung übermittelt Euch rechtzeitig den Fälligkeitstermin einer Lastschrift. So wisst Ihr genau, wann ein Rechnungsbetrag von Eurem Konto abgebucht wird und könnt dafür sorgen, dass genug Geld auf Eurem Konto ist. Alle Buchungen sind für Euch nachvollziehbar. Der Zahlungsempfänger ist bei jeder Abbuchung verpflichtet, die sogenannte Mandatsreferenz und seine Gläubiger-Identifikationsnummer anzugeben. So könnt Ihr jede Lastschrift im Online-Banking oder in den Kontoauszügen zuordnen und überprüfen.“

Wenn sich jemand an Eurem Konto zu schaffen macht und unerlaubt abbucht, könnt Ihr Euch wehren. Bis zu 13 Monaten habt Ihr Zeit, gegen eine Abbuchung Widerspruch bei Sparkasse oder Bank einzulegen. Prüft regelmäßig Eure Kontoauszüge oder schaut in die App. Geht vorsichtig mit Euren Kontodaten um und nutzt bei Einkäufen im Netz sichere Zahlungsdienste wie paydirekt und gebt Eure Kontodaten nur an, wenn es wirklich notwendig ist. Vernichtet Bankunterlagen am besten mit einem Aktenvernichter und lasst verlorene oder gestohlene Kontokarten sofort sperren und geht auch zur Polizei.


https://www.sparkasse-koelnbonn.de/de/home/privatkunden/banking-und-bezahlen/sepa.html

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Finanztipp SEPA
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