
Shell-Raffinerie Rheinland: Politik will Sicherheit erhöhen
NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser ist sauer auf Shell. Grund sind die ständigen Sicherheitsvorfälle auf dem Gelände der Werke in Wesseling und Godorf. Im Umweltausschuss kritisierte die Ministerin das Sicherheitsmanagement und stellte die Frage, ob das Unternehmen die Sicherheit des Rohrleitungsnetzes im Griff habe. Alleine in den letzten acht Jahren hatte es 16 Vorfälle mit undichten Rohrleitungen gegeben. Das Grundwasser rund um die Anlagen ist daher mit Schadstoffen belastet.
Veröffentlicht: Donnerstag, 03.12.2020 13:23
Auch Politiker anderer Parteien kritisierten Shell. Gleichzeitig wollen sie den Druck erhöhen. Morgen (4.12.) wird ein Gutachten zur Sicherheit vorgestellt. Im Anschluss sollen rechtliche Möglichkeiten geprüft werden, um die Sicherheit auf dem Gelände zu erhöhen. Möglich sei zum Beispiel, dass unterirdisch verlaufende Rohre an die Oberfläche geholt werden müssen, so dass Lecks auffallen. Das ist bereits angeordnet, jetzt könnte der Zeitraum aber verringert werden.
DoS