
© Louis Martin
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ICE Siegburg/Bonn Bahnhof
Siegburg: Anklage gegen ICE-Angreifer
Über vier Monate ist es mittlerweile her, dass ein 20-jähriger Aachener in einem ICE 10 Fahrgäste mit Softair-Granaten verletzt hat. Nach dem Anschlag musste der ICE in Siegburg nothalten. Wir hatten darüber berichtet. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.
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Es geht um versuchten Mord. Denn die Detonation der Granaten sollte, das haben die Ermittlungen ergeben, wohl nur als Ablenkung dienen. Er hatte wohl geplant, im Anschluss Fahrgäste mit einem Messer zu attackieren. Ein Fahrgast und Bahnmitarbeiter überwältigen den Attentäter und verhinderten damit vermutlich Schlimmeres. Jetzt drohen ihm bis zu 15 Jahren Haft. Ein klares Motiv für die Tat ist nach wie vor unklar.
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