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Soldat verklagt die Bundesrepublik
© Bundeswehr/Jana Neumann
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Soldat verklagt die Bundesrepublik

Das Bonner Landgericht hat heute (7.10.) den Fall eines Bundeswehrsoldaten verhandelt, der die Bundesrepublik Deutschland auf Schmerzensgeld verklagt hat. Es geht um einen Geländemarsch im Ausbildungszentrum Hammelburg in Franken. Der Ausbilder habe wohl nach einem 10-Kilo-Gepäcklauf bei 30 Grad im Schatten noch den Rückmarsch angeordnet. Dabei sei der Soldat zusammengebrochen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 07.10.2020 16:11

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Er musste am Oberschenkel operiert werden und war ein halbes Jahr nicht einsatzfähig. Der Hauptfeldwebel fordert nun 60.000 Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld. Nach Ansicht des Bundes lag aber kein Vorsatz vor. Der Soldat hätte den Marsch jederzeit abbrechen können. Der Fall wird in Bonn verhandelt, weil das Bundesministerium der Verteidigung hier seinen Sitz hat. Der Bund hat nun vier Wochen Zeit, sich dazu zu äußern. Ende November wird das Bonner Landgericht das Urteil verkünden. CM

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