
SPD erhebt Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Landrat Schuster
Die SPD im Rhein-Sieg-Kreis hat eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Landrat Schuster erhoben. Zum einen wirft die Partei dem Landrat vor, unberechtigt Impftermine verteilt zu haben, und zwar an Bürgerinnen und Bürger, die sich per eMail über das Modell der Hausarztimpfung beschwert hätten.
Veröffentlicht: Freitag, 16.04.2021 13:22
Rund 200 über 60-Jährige hätten demnach nach den Beschwerden einen Impftermin bekommen - willkürlich, hieß es von der SPD. Außerdem geht es nach Ansicht der Partei um einen Fehler bei der Impfreihenfolge von Verwaltungsmitarbeitern, die nach Meinung der SPD Angebote bekommen hätten, obwohl sie noch nicht dran wären. Landrat Schuster stellte nochmal klar, dass die 1.500 Impftermine für die Verwaltungsmitarbeiter ausschließlich an Menschen aus der Prio-Gruppe zwei vorgesehen waren, die Anschuldigungen also nicht zutreffend seien. Allgemein sieht er diese Beschwerde gelassen, es sei nicht die erste gegen ihn, sagte er. Er wertet sie aber als negativ für den politischen Umgang miteinander. CM