
Stadtbahnen: Die SWB wollen alle Fragen schnell beantworten
Die notwendigen Konsequenzen müssen gezogen werden – das sagen die Bonner Stadtwerke –, nachdem herauskam, dass der Zustand der 60 aus dem Verkehr gezogenen Bonner Stadtbahnen offenbar doch kritischer ist, als die SWB bislang einräumen wollten. Die Vorgänge sollen nun vollständig und nachvollziehbar aufgeklärt werden, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende David Lutz.
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Die Sicherheit steht an erster Stelle, sagen die Stadtwerke - und sich wollen sich externe Hilfe dazuholen
Ein externer Gutachter soll helfen, herauszufinden, welche Informationen zu den Bahnen wann vorlagen und wie mit ihnen umgegangen wurde. Die Öffentlichkeit habe das Recht zu erfahren, was geschehen ist – die Sicherheit der Fahrgäste und Beschäftigten stehe an erster Stelle. Während die Stadtwerke von vorsorglichen Reparaturen sprachen, klang es in einem Bericht der Technischen Aufsichtsbehörde hinsichtlich der Bahnen deutlich anders: Sie schrieb wohl von einer "Gefahr für Leib und Leben einer Vielzahl von Personen". Auch aus der Politik kommt mittlerweile Kritik. So heißt es vom Bürger Bund Bonn, es sei eine ernste Lage. Viele ÖPNV-Kunden seien scheinbar einen langen Zeitraum mit Bahnen gefahren, die jederzeit hätten entgleisen können. Die Stadtwerke hoffen, dass die Bahnen Mitte des Monats wieder eingesetzt werden können – Anfang kommender Woche soll es dazu ein Update geben.