
Weniger Fahrgäste während der Pandemie und weniger Einnahmen durch das 9-Euro-Ticket führten im ÖPNV zu einem Minus von knapp 50 Millionen Euro. Die Stadtwerke konnten das aber durch einen Rettungsschirm von Bund und Land größtenteils wieder auffangen. Der Umbau des ÖPNV in Sachen Verkehrs- und Energiewende sei nicht zum Nulltarif zu haben, hieß es. In Sachen Energie sah es mit einem Plus von 47 Millionen Euro besser aus. Während Strom- und Gaspreise stark schwankten, war die Energieproduktion durch Müllverbrennung in der Bonner MVA stabil. Die kommenden Jahre werden im Zeichen der Energie- und Verkehrswende stehen. Die Betriebshöfe der SWB werden um- und ausgebaut, damit mehr Busse und Bahnen durch Bonn fahren können. Auch das Stromnetz muss verbessert und vergrößert werden, um genug Energie liefern zu können, beispielsweise für E-Autos.