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Streit um deutlich steigende Friedhofsgebühren in Bonn
© Foto: Daniel Dähling
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Streit um deutlich steigende Friedhofsgebühren in Bonn

In Bonn wird Sterben immer teurer und ist bald kaum noch zu bezahlen – das kritisieren jetzt der Bonner Bestatterverband, die Friedhofsgärtner-Genossenschaft und die Steinmetz-Innung. Hintergrund sind die neuen Friedhofsgebühren der Stadt Bonn.

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Bestatter fürchten ein Aussterben der Bonner Friedhöfe

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Die sehen für 2027 teils drastische Erhöhungen vor. Für die Friedhofskultur in Bonn wäre das ein fatales Zeichen, sagt der Bonner Bestatter Werner Kentrup – er fühlt sich von der Stadt alleine gelassen. So kostete beispielsweise die Miete für 45 Minuten in einer Friedhofskapelle in Bonn 2025 noch gut 300 Euro, ab 2027 soll das fast 700 Euro kosten. Laut Stadt müssen die Friedhofsgebühren jedes Jahr neu kalkuliert werden. Die Preissteigerungen kommen aus den gravierenden Defiziten der letzten Jahre zusammen, heißt es. Gemäß des Ratsbeschlusses müssen aber die Gebühren alle Kosten der Friedhöfe komplett abdecken, deshalb soll es teurer werden. Die Bestatter fürchten nun, dass die Bonner Friedhöfe aussterben könnten – denn wegen der hohen Gebühren würde kaum jemand noch die klassische Erdbestattung auswählen, sondern vielmehr günstigere Alternativen, auch woanders, wo die Gebühren nicht so hoch sind, und somit nicht mehr in Bonn.

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