
In der Mail stand eine Telefonnummer, die der Mann auch anrief. Dort hieß es dann, dass er Gebühren zahlen müsste, damit ihm der Gewinn überwiesen wird. Der 63-Jährige transferierte daraufhin mehrere tausend Euro auf ein Konto in Großbritannien. Dann bekam er einen weiteren Anruf, dass er einen weiteren Gewinn in Höhe von anderthalb Millionen Euro bekommen könnte, weil der eigentliche Gewinner verstorben sei. Und wieder überwies der 63-Jährige tausende Euro, insgesamt dann über 40.000. Die Anrufe bearbeiteten den Mann nach Angaben der Polizei mehrere Tage, und nahmen dabei verschiedene Rollen ein, zum Beispiel traten sie als Anwalt auf und als Bankmitarbeiter. Alle Anrufe kamen von Hochdeutsch sprechenden Männern im Alter von etwa 30 bis 50. MoF