
Tiny Greens – Superfood für die Fensterbank
Janina steht auf gutes Essen, Julia ist im Herzen Gärtnerin – die beiden Bonnerinnen wollen nun ihre Leidenschaften verbinden und dafür sorgen, dass jeder sich mit einfachen Mitteln gesund ernähren kann. Dafür haben sie im September das Startup „Tiny Greens“ gegründet.
Veröffentlicht: Dienstag, 08.12.2020 15:57
Tiny oder Micro Greens sind die Keimlinge von Pflanzen, die man zum Beispiel als Topping auf einem Brot, im Salat oder in der Suppe essen kann. In den kleinen Pflänzchen stecken auch schon alle Vitamine drin, denn die brauchen die Pflanzen, um zu wachsen. Wenn wir sie essen, nehmen wir also schon viele wichtige Nährstoffe auf, die unser Körper braucht.
Microgreens können das ganze Jahr über angebaut und je nach Sorte schon nach 7-10 Tagen geerntet werden. Dafür braucht ihr keinen großen Garten oder Balkon, denn die Pflänzchen können einfach in der Wohnung auf der Fensterbank angezüchtet werden und benötigen nur einmal ganz am Anfang ein bisschen Wasser. Alles, was ihr für den Anbau braucht, kommt in Sets, die Janina und Julia zusammengestellt haben. Darin findet ihr: Eine Anleitung, eine handgemachte Keramikschale mit Platz für das Wasser und ein Saatpad aus Hanf-Anzuchtvlies, auf dem die Samen mit pflanzlichem Klebstoff befestigt sind – alles recyclebar und nachhaltig hergestellt.
Bisher haben die beiden Mädels zwei Sets im Angebot:
- Basic Salad: Brokolie, Alfalfa, Rucola und Rettich
- Herb & Spicy: Rotkohl, Radieschen, Roter Mizuna, Puntarelle (Chicorée)
Natürlich könnt ihr euch auch eure eigenen Sets zusammenstellen. Mehr Infos dazu findet ihr auf der Website von Tiny Greens.
Und falls ihr die beiden Gründerinnen unterstützen wollt: Noch bis zum 21. Dezember läuft ein Crowdfunding. Das findet ihr hier. Mit dem Geld wollen sie die handgemachten Anzuchtschalen finanzieren.

