
Tödlicher Schuss: Anklage gegen Polizisten
Wegen Fahrlässiger Tötung hat die Saatsanwaltschaft Anklage gegen ein 22-Jährigen Polizisten erhoben. Im November soll er einen Kollegen auf dem Weg zum Schießstand angeschossen und tödlich verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft hat sich nun zu dem möglichen Tathergang geäußert.
Veröffentlicht: Freitag, 24.05.2019 12:45
Laut Anklage waren die beiden Polizisten zuerst gemeinsam auf dem Gelände der Bundespolizei Sankt Augustin zu einem Schießtraining. Geschossen wurde dort nicht mit scharfen, sondern Trainingswaffen, mit denen keine Schussabgabe möglich ist.
Nachmittags stand ein Schießtraining in Ramersdorf auf dem Prorgramm. Dieses Mal mit scharfen Waffen. Dafür mussten die Beamten sich umziehen und die scharfen Waffen holen. Im Zuge dessen soll es zu der tödlichen Schussabgabe gekommen sein. Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte angenommen haben, dass er eine Übungswaffe und keine echte Pistole in der Hand hatte.
Dem 22 Jährigen droht jetzt eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.
JDS