
Trockenheit: Die Waldbrandgefahr steigt deutlich
Mit der anhaltenden Hitze steigt die Waldbrandgefahr bei uns massiv. Davor warnt jetzt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald aus Bonn. Diesmal seien nicht nur einzelne Teile Deutschlands betroffen, mittlerweile bestehe aber im Großteil des Landes eine hohe Gefahr - Stufe 4 von 5.
Veröffentlicht: Dienstag, 23.06.2026 03:36
In der Regel brechen Feuer aus, weil Menschen zu unachtsam sind
Und der Bonner Naturschutzverband räumt mit dem Irrtum auf, dass Waldbrände häufig auch auf natürliche Weise entstehen, durch Blitzeinschlag etwa oder wenn sich trockene Pflanzenreste selbst entzünden. In den allermeisten Fällen ist es die Unachtsamkeit von Menschen: weggeworfene Zigaretten, Grillen oder abgestellte Autos auf trockenen Böden. Aber auch vorsätzliche Brandstiftung spiele durchaus eine Rolle, sagt die Bonner Schutzgemeinschaft. Sie rät dazu, im Fall der Fälle immer sofort die 112 zu wählen und sich selber in Sicherheit zu bringen.
Aufforsten, Löschteiche anlegen - auch KI kann gegen Wald- und Flächenbrände helfen
Außerdem haben die Bonner etliche Forderungen, um den Wald widerstandsfähiger zu machen: Man müsse aufforsten, verstärkt auf Mischwälder setzen und auf den Wasserhaushalt in den Böden achten. Löschteiche würden gebraucht und andere Wasserspeicher und dazu eine flächendeckende Waldbrandüberwachung. Das könnten KI-gestützte Frühwarnsysteme sein, heißt es. Und auch Drohnen könnten eingesetzt werden, um Brandnester zu finden.
