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Troisdorfer SPD ist entsetzt über die Partnerstadt Heidenau
© pixabay/Hans
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Troisdorfer SPD ist entsetzt über die Partnerstadt Heidenau

Im sächsischen Heidenau hat die Schlagzeile bundesweit für Aufsehen gesorgt, dass dort keine weiteren sogenannten Stolpersteine in Straßen und Gehwegen verlegt werden sollen. Stattdessen sollen diese Gedenksteine an die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Gelände eines Friedhofs konzentriert werden. Die Troisdorfer SPD ist davon entsetzt - Heidenau ist eine Partnerstadt der größten Kommune des Rhein-Sieg-Kreises.

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Man dürfe nicht schweigen, wenn die Partnerstadt falsche Entscheidungen trifft, heißt es von der Troisdorfer SPD

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Die Troisdorfer SPD sagt, dass diese Steine ja genau dafür da seien, Erinnerungen dort sichtbar zu machen, wo verfolgte Menschen gelebt haben. Denn es ginge ja auch darum, zu zeigen, dass die Opfer des Nationalsozialismus Nachbarn waren, Freunde, die dort ein ganz normales Leben führten. Die Troisdorfer SPD-Fraktion fordert nun, dass diese Entscheidung auch im Austausch mit der Partnerstadt thematisiert werden soll. Denn eine Städtepartnerschaft lebe von Begegnung, Freundschaft und gegenseitigem Respekt. Dazu gehöre, nicht zu schweigen, wenn eine Entscheidung der Partnerstadt falsch sei.

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