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Umfrage: Bonner Nordbrückensperrung trifft Unternehmen hart
© Marius Fuhrmann
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Umfrage: Bonner Nordbrückensperrung trifft Unternehmen hart

Seit ziemlich genau vier Monaten ist die Bonner Nordbrücke gesperrt - und das hat massive Auswirkungen auf die Wirtschaft hier in der Region. Die Wirtschaftsorganisationen und -förderungen wollten es aber genauer wissen. Sie haben die Unternehmen hier befragt, fast 1.200 haben teilgenommen.

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Und klar ist: Die ganz große Mehrheit, nämlich 92 Prozent sind betroffen vom Verkehrschaos. Größtes Problem laut der Umfrage: die schlechte Erreichbarkeit der Betriebe für die Mitarbeiter und Kunden, aber auch die schlechte Erreichbarkeit der Auftragsorte, etwa wenn Handwerker zu Baustellen rausfahren müssen oder andere Betriebe zu Kundenterminen. 70 Prozent berichten, dass sich die Lage hier deutlich verschlechtert habe. Ein Fünftel der Unternehmen musste schon Aufträge auf der jeweils anderen Rheinseite ablehnen, heißt es. Und bei fast einem Drittel führt das alles zu Umsatzeinbußen - je nach Branche zwischen fünf und 20 Prozent. Der gemeinsame Appell von IHK, Kreishandwerkerschaft und den Wirtschaftsförderungen in Bonn und im Kreis: mehr Ausnahmeregelungen und mehr Tempo beim Neubau. Der Bund habe jetzt die Chance, die Nordbrücke zu einem Musterprojekt zu machen.

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