
Unberechtigt Corona-Gelder kassiert?
Es geht um Corona-Geld, das möglicherweise gar nicht hätte gezahlt werden dürfen. Am Amtsgericht in Siegburg muss sich heute (22.02.) ein 52-jähriger Troisdorfer verantworten, weil er mit falschen Angaben 9.000 Euro Corona-Hilfen erschlichen haben soll.
Veröffentlicht: Montag, 22.02.2021 07:56
Im April vergangenen Jahres soll der Mann Geld aus dem bundesweiten Corona-Soforthilfen-Programm für Kleinstunternehmen und Selbständige und auch aus dem NRW-Landesprogramm beantragt haben. Das Problem: Zum relevanten Stichtag am 31.Dezember 2019 soll er gar keine Dienstleistungen angeboten haben, die ihn berechtigt hätten, die finanziellen Hilfen zu bekommen. Der 52-Jährige ist jetzt wegen Subventionsbetruges angeklagt. Je nach Schwere seiner Tat kann das eine Geldstrafe oder bis zu fünf Jahre Haft nach sich ziehen. CM