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Urteil im Hürth-Prozess: Verteidigung geht in Revision
© Frank Waltel
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Urteil im Hürth-Prozess: Verteidigung geht in Revision

Viereinhalb Jahre Jugendstrafe - so lautete Ende vorletzter Woche das Urteil gegen den Unfallfahrer von Hürth. Es ist aber noch nicht rechtskräftig. Jetzt gehen die Anwälte des Unfallfahrers in Revision.

Veröffentlicht: Montag, 20.07.2026 12:50

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Das hat uns das Kölner Landgericht bestätigt. Der 21-Jährige war vor etwa einem Jahr mit seinem BMW bei Rot über eine Ampel gefahren und hatte eine Schülergruppe erfasst. Der Schulbegleiter Luis Paulo aus Königswinter und eine 10-jährige Schülerin waren später im Krankenhaus gestorben. Es soll jetzt geprüft werden, ob es bei dem Urteil des Landgerichtes Verfahrensfehler gab. Eine offizielle Begründung der Anwälte zur Revision gebe es noch nicht. Sie werde nachgereicht, heißt es. Der Unfallfahrer war unter anderem wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden. Den Angehörigen der Opfer waren außerdem 190.000 Euro Schmerzens- und Hinterbliebenengeld zugesprochen worden.

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