
Verletzter Soldat verklagt Bundesrepublik
Um einen schwer verletzten Bundeswehrsoldaten geht es von heute (28.10.) an am Bonner Landgericht. Der Unteroffizier hat die Bundesrepublik auf 150.000 Euro Schmerzensgeld verklagt. Er hatte bei einer Übung in Brandenburg durch einen Schuss das rechte Auge verloren.
Veröffentlicht: Mittwoch, 28.10.2020 07:17
Ob der Mann je wieder komplett dienstfähig wird, ist unklar. Geschossen hatte ein Hauptmann. Er soll dabei die Dienstvorschriften nicht eingehalten haben. Dem widerspricht die Bundeswehr aber. Vielmehr sei der Kläger ohne Warnung in die Schusslinie getreten. Gegen den Schützen wurde ein Verfahren wegen Körperverletzung bereits eingestellt, auch Intern gab es keine Strafen gegen den Mann. Der Fall wird in Bonn verhandelt, weil hier das Verteidigungsministerium den ersten Dienstsitz hat. CM