
In Bonn wären das gemessen an der Einwohnerzahl 116 neue Fälle. Gestern waren es bereits 115. Die Stadt Bonn empfiehlt deshalb, in der Öffentlichkeit Masken zu tragen. Die Stadt bespricht jetzt mit dem Land, welche Maßnahmen zur Eindämmung des Virus getroffen werden. So sollen die Besucherzahlen von privaten Feiern begrenzt werden, in öffentlichen Räumen auf 50, in Privaträumen auf 25. Die Stadt empfiehlt außerdem, dass in diesem Jahr keine öffentlichen Martinszüge stattfinden sollen.
Auch in den Klassenräumen der weiterführenden Schulen sollten Masken getragen werden, rät die Stadt. Die Stadt kann dafür nur eine Empfehlung aussprechen, um das zur Pflicht zu machen ist eine Entscheidung des Landes NRW notwendig. Außerdem sollen zur Entlastung des Gesundheitsamtes in den Schulen sollen nur noch Kontaktpersonen mit Symptomen getestet werden, nicht mehr alle. Für das Friedrich-List-Berufskolleg wurden Luftreinigungsgeräte angeschafft, weil sich dort die Fenster nicht öffnen lassen und somit nicht gelüftet werden kann. Insgesamt sind die offiziell registrierten Corona-Fälle im RBRS-Land kräftig gestiegen, um 51 auf nun 285.
DG