
Sie waren unter anderem in Rheinbach, Siegburg, Köln und Euskirchen im Einsatz. Dabei stellten sie außer Papieren, Handys und Laptops auch Drogen sicher: Kokain und Amphetamin, außerdem eine alte Pistole mit Munition. Die Beweismittel müssen jetzt ausgewertet erden. Die acht Beschuldigten wurden erstmal vom Dienst suspendiert; sie haben auch Hausverbot in der Rheinbacher JVA. Ihnen wird vorgeworfen, Geld, Handys und Drogen ins Gefängnis geschmuggelt und den Häftlingen übergeben zu haben - gegen Bezahlung. Justizminister Limbach hat den Rechtsausschuss im Düsseldorfer Landtag heute in einer Sondersitzung über die Vorgänge in Rheinbach informiert. Dabei zeigte sich, dass wegen der Vorwürfe in der Rheinbacher JVA bereits seit 2024 ermittelt wurde. Der Anstaltsleiterin war damals aufgefallen, dass die Häftlinge immer häufiger Gutscheine mit der Post bekamen. Sie hegte dann den Verdacht, dass mit diesen Gutscheinen JVA-Angestellte bestochen werden könnten, sie erstattete Anzeige.