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VRS beschließt Preiserhöhungen im ÖPNV
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VRS beschließt Preiserhöhungen im ÖPNV

Bus- und Bahnkunden im RBRS-Land müssen sich im nächsten Jahr auf deutlich steigende Fahrpreise einstellen. Zum Jahresanfang und Jahresmitte sollen die Fahrkarten um insgesamt 5,44 Prozent teurer werden.

Veröffentlicht: Freitag, 09.09.2022 16:24

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Darauf haben sich die Verkehrsunternehmen, der Verkehrsverbund Rhein-Sieg und die politischen Vertreter in den Gremien geeinigt. VRS-Geschäftsführer Michael Vogel spricht von einem guten Kompromiss, ohne höhere Einnahmen drohe ansonsten eine Angebotskürzung bei Bus und Bahn:


Wenn wir alles, was in der Vergangeheit aufgelaufen ist, was an Corona-Schäden immer noch da ist - wir haben ja immer noch Fahrgastrückgänge und Erlösrückgänge aus der Corona-Zeit - und dann noch die Betriebskostensteigerung eingerechnet hätten, dann hätten wir 30% Preismaßnahme machen müssen. Das ist natürlich völlig utopisch.


Der Verkehrsverbund fordert deshalb Bund und Land auf, schnell den Nachfolger des 9-Euro-Tickets zu beschließen. Dann würde die Fahrpreis-Erhöhung kaum jemanden noch treffen und zugleich wäre die Finanzierung der Verkehrsunternehmen gesichert.

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