
Wassersparen in Bonn: Ökosystem ist stark belastet
Im Rhein-Sieg-Kreis gilt das schon für die Sieg und die Agger – jetzt zieht auch die Stadt Bonn nach und verbietet, dass Wasser aus Flüssen und Bächen genommen wird. Das betrifft sowohl Pumpen oder Saugvorrichtungen als auch Tanks, selbst Eimer oder Gießkannen.
Veröffentlicht: Montag, 20.07.2026 03:37
Das wenige noch vorhandene Wasser in Bächen und Flüssen soll auch da bleiben
Die Stadt Bonn betont: Wer dagegen verstößt, muss mit Strafen von bis zu 50.000 Euro rechnen. Denn das Ökosystem sei schon stark belastet, weil die Wasserstände so niedrig seien. Das sei jetzt schon problematisch für die im Wasser und an den Ufern lebenden Tiere und Pflanzen. Auch die e-regio bittet darum, zum Beispiel auf Rasensprengen zu verzichten und Pflanzen im Garten möglichst mit gesammeltem Regenwasser zu wässern. Ebenso sollte auf das Befüllen von Pools verzichtet werden, ebenso sollte im Haushalt sparsam mit Wasser umgegangen werden. Das Bonner Wasser-Schöpf-Verbot gilt ab kommendem Mittwoch, denn es muss zuerst noch im Amtsblatt veröffentlicht werden.