
Ab morgen sollen Besucher nur noch dann ins Kreishaus gelassen werden, wenn sie vorher per Telefon einen Termin vereinbart haben. Das gilt unter anderem für das Straßenverkehrsamt und das Sozialamt. Dafür wird es nur noch einen offenen Eingang in das Kreishaus geben. Dort sollen Sicherheitskräfte kontrollieren, dass nur Menschen reinkommen, die ihren Termin schriftlich belegen können. Generell werden nur noch dann Termine vereinbart, wenn ein persönliches Erscheinen unumgänglich ist, alle anderen Anliegen sollen per Telefon oder online geklärt werden. Auch die Außenstellen der Kreisverwaltung in Meckenheim, Sankt Augustin und Rheinbach sind von diesen Maßnahmen betroffen.
Die Bonner Stadtverwaltung bittet darum, nur noch wenn unbedingt nötig zum Dienstleistungszentrum zu kommen. In einer Pressekonferenz erklärte Sridharan zudem angekündigte Schließungen von Geschäften und Einschränkungen für Restaurants könne die Stadt erst umsetzten, wenn es einen entsprechenden Erlass der Landesregierung gebe. Dann würde eine Allgemeinverfügung erlassen die am nächsten Tag in Kraft trete. Über diesen Weg sei man jetzt auch gezwungen Spielplätze zu schließen. Auch Besuch ein Seniorenheimen sind nur noch in Einzelfällen zugelassen. Für freie Kultureinrichtungen wolle die Stadt einen Solidarfonds über 200.000 Euro einrichten. Sridharan appellierte auch an Ärzte im Ruhestand sich bei der Stadt zu melden und die Hotline des Gesundheitsamtes zu verstärken.
TH