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Weiterer Priester unter Verdacht: Erzbistum sucht Betroffene
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Weiterer Priester unter Verdacht: Erzbistum sucht Betroffene

Ein weiterer Pfarrer aus dem Erzbistum ist in den Verdacht geraten, sich des Missbrauchs schuldig gemacht zu haben. Der bereits verstorbene Pfarrer soll in den 70ern auch für rund zwei Jahre in Bonn tätig gewesen sein, daher ruft die Stabsstelle Intervention des Erzbistums Köln alle anderen möglicherweise Betroffenen auf, sich zu melden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 30.06.2022 07:19

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Der Mann soll unter anderem vor rund 50 Jahren einen schutzbedürftigen Erwachsenen missbraucht haben. Die Recherchen seien aber komplex, hieß es vom Erzbistum. Zum einen weil der Priester bereits verstorben sei, zum anderen weil er viele Stationen in seinem Berufsleben hatte, auch im Ausland. Betroffene und Zeugen melden sich bitte bei den externen Ansprechpersonen des Bistums, tatjana.siepe@erzbistum-koeln.de oder peter.binot@erzbistum-koeln.de.

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Einsatzorte des Priesters:


02.1966 - 03.1971   Kaplan an Herz Jesu, Euskirchen                                   

03.1971 - 10.1972   Kaplan an St. Joseph,Bonn                                     

03.1971 - 10.1972   Stadtjugendseelsorger im Stadtdekanat Bonn

12.1972 - 10.1989   Rektor der Jugendbildungsstätte Haus Altenberg

11.1972 - 10.1989   Diözesanjugendseelsorger der Mannesjugend im Erzbistum Köln

11.1977 – 12.1983   Referent für Glaubensbildung im Jugendhaus Düsseldorf e.V.

10.1989 - 02.2000   Pfarrer an St. Martinus, Kaarst

02.2000 - 03.2010   Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, Aachen

07.2010 - 07.2012   seelsorgerische Tätigkeit in der deutschsprachigen Seelsorge in Prag


In den 1970er Jahren war P. auch als geistlicher Beirat der kath. Heimstatt-Bewegung im Erzbistum Köln und als Diözesanpräses des BDKJ Diözesanverbands Köln tätig.

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