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Weniger Verbrechen in der Corona-Krise
© d-keller / pixabay
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Weniger Verbrechen in der Corona-Krise

Die Bonner Polizei zieht eine positive Bilanz aus den Kontaktbeschränkungen der vergangenen vier Wochen. Die Kriminalität sei zurückgegangen, so Bonns Polizeipräsident Frank Hoever auf RBRS-Nachfrage.

Veröffentlicht: Dienstag, 21.04.2020 10:49

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Trotzdem seien die Zahlen je nach Delikten unterschiedlich. Beim Raub gingen die Taten um 30 Prozent zurück, bei Einbrüchen um 40 und beim Taschendiebstahl um 70 Prozent. Zugenommen haben dagegen die Betrügereien im Internet und per Telefon, zum Beispiel durch die sogenannten falschen Polizisten. Häusliche Gewalttaten seien auf demselben Stand wie im Vorjahr, gleichzeitig geht die Polizei hier aber von einer hohen Dunkelziffer aus. In 350 Einsätzen musste die Polizei bislang zu erkannten Verstößen gegen die Coronaschutzmaßnahmen ausrücken, dabei schrieb sie 450 Ordnungswidrigkeitsanzeigen und 29 Strafanzeigen, etwa weil Quarantänevorschriften nicht eingehalten wurden oder Geschäfte trotz Verbot geöffnet waren. CM

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