
Wieder Diskussionen um steigende Grundsteuer - auch in Bornheim
Inakzeptabel – so sieht der Eigentümerverband Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg die geplante Grundsteuererhöhung in Bornheim. Um 31 Prozent soll die Steuer für Immobilien- und Grundstücksbesitzer steigen, das nennt der Verband dramatisch.
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Oft steigt die Grundsteuer, aber die Gewerbesteuer bleibt unangetastet
Und das einseitig, denn die Gewerbesteuer wolle die Stadt wohl nicht antasten. Die Finanzprobleme der Stadt sollen also auf Eigentümer und Mieter abgewälzt werden, folgert Haus & Grund. Die würden damit zur Melkkuh. Der Verband hat deshalb einen Brief an Bürgermeister Mandt und die Vorsitzenden der Ratsfraktionen geschickt, mit der Forderung, die finanzielle Belastung besser zu verteilen. Oder die Stadt Bornheim sollte den Bürgerinnen und Bürgern zumindest zusagen, dass die Grundsteuererhöhung zeitlich befristet sei und bei besseren Finanzen wieder zurückgenommen würde. Die höchste Grundsteuer im RBRS-Land wird laut der IHK aktuell in Neunkirchen-Seelscheid fällig, dahinter folgt Niederkassel. Die Grundsteuer B muss für unbebaute Grundstücke und solche mit Immobilien gezahlt werden, sie kann auch auf die Miete umgelegt werden.