
Wohngeld: Kommunen fehlt Personal
Deutlich mehr Menschen sollen Wohngeld bekommen können, das hat der Bundesrat vergangenen Freitag beschlossen. Die Städte und Gemeinden im RBRS-Land rechnen aber mit monatelangen Wartezeiten, weil sehr viel mehr Anträge bearbeitet werden müssen.
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Troisdorf berichtete auf RBRS-Anfrage man habe bereits mehr Personal eingestellt, um die Anträge zu bearbeiten. Auch Siegburg will weitere Mitarbeitende einstellen - versuche aber schon länger die Stellen zu besetzen. In Bonn geht man davon aus das über zwei Dutzend neue Mitarbeitende für das Wohngeld gebraucht werden. Kurzfristig will die Stadt Unterstützungskräfte einstellen, trotzdem wird sich die Bearbeitungszeit wohl deutlich verlängern, so die Stadt. Ab Januar soll es auch eine Anlaufstelle im Stadthausfoyer geben, an der Antragstellende unterstützt werden. Ausserdem ist eine Hotline geplant. Neben den Personalproblemen fehle auch noch die notwendige Software vom Land. Die soll erst Ende März bereitgestellt werden.