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Zu späte Entschuldigung: Prozessauftakt wegen Todesfahrt
© Pixel2013/pixabay
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Zu späte Entschuldigung: Prozessauftakt wegen Todesfahrt

Vor knapp einem Jahr fährt ein junger Mann in Hürth in eine Schulklasse. Ein 10-jähriges Mädchen und ein 25 Jahre alter Schulbegleiter werden dabei getötet. Seit dem Morgen muss sich der Fahrer vor dem Kölner Landgericht unter anderem wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Immer wieder wischte sich der Vater des getöteten 25-Jährigen bei der Anklageverlesung über die Augen. Die Mutter daneben, starr und regungslos. Neben ihnen sitzen der Bruder und die Mutter der getöteten 10-Jährigen.

Veröffentlicht: Montag, 18.05.2026 12:35

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Seelische Wunden und der Ruf nach Gerechtigkeit

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Opferanwältin Monica Troll erklärt, warum der Vater des Kindes es nicht in den Saal geschafft hat:

„Dem Vater geht es gar nicht gut, er ist nicht mehr in der Lage, am täglichen Leben richtig teilzunehmen.“

Später versucht der Angeklagte sich zu entschuldigen. Er würde sein Leben geben, um es rückgängig zu machen, sagte er. Es tue ihm leid. Beide Familien lehnten eine Entschuldigung ab. Die komme viel zu spät.

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