Aktion "Seatbelt": Rhein-Sieg-Polizei kontrolliert Gurtpflicht
Veröffentlicht: Samstag, 14.03.2026 10:37
Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis hat sich in dieser Woche an der europaweiten Aktion "Seatbelt" beteiligt und Kontrollen durchgeführt. Schwerpunkt war der Donnerstag. 20 Beamtinnen und Beamte der Kreis- und der Bundespolizei waren in Siegburg, Troisdorf, Sankt Augustin, in Hennef und Eitorf unterwegs.

Es ging vor allem darum, die Einhaltung der Gurtpflicht zu überprüfen. Mehr als 140 Fahrzeuge wurden kontrolliert. In 25 Fällen waren die Leute nicht angeschnallt. Dabei sei der Gurt eins der wichtigsten Sicherheitssysteme im Fahrzeug, sagt die Polizei. Schon bei niedrigen Geschwindigkeiten könnten Unfälle ohne Gurt schwerwiegende Folgen haben. Ein angelegter Gurt könne im Ernstfall also Leben retten.
Die Polizistinnen und Polizisten hatten aber auch einen Blick auf Handys am Steuer. 15 Leute, die telefonierten oder ihr Handy anderweitig beim Fahren benutzten, müssen jetzt auch mit Anzeigen rechnen. Und auch die Bahnübergänge wurden zeitweise beobachtet. In Sankt Augustin lief eine 17-Jährige an der Bonner Straße über die Gleise, obwohl die Ampel schon rot war. Auch das gibt eine Anzeige.
Ein Motorradfahrer in Siegburg fiel den Beamten auf, weil seine Maschine besonders laut war. Wahrscheinlich war sie frisiert, sagt die Polizei. Sie glaubt, dass es Veränderungen an der Auspuffanlage gab. Das muss jetzt ein Gutachter klären. Das Motorrad hatte aber auch noch andere Mängel, vom fehlenden Rückstrahler bis zum abgefahrenen Hinterrad. Insgesamt stellten die Einsatzkräfte noch 30 weitere kleinere Verkehrsverstöße fest. Die Rhein-Sieg-Kreispolizei hat angekündigt, auch künftig regelmäßig Verkehrskontrollen durchzuführen, immer mit wechselnden Schwerpunkten.