Bonn: Kaum Konsequenzen nach Flugplatz-Affäre

Es war ein langer Abend gestern im Bonner Stadthaus: Nach der Flugplatz Affäre in Hangelar hatten mehrere Bonner Fraktionen personelle Konsequenzen gefordert.

© RBRS, Cremer

Der Vorwurf: Bonns OB Deus und sein Co-Dezernent Siegberg sollen die Stadtwerke angewiesen haben, auf den Kauf eines Grundstücks am Flugplatz zu verzichten. Deus betonte gestern noch einmal, dass das Rechnungsprüfungsamt keine strafrechtliche Relevanz sehe, er habe aber trotzdem ein Disziplinnarverfahren gegen Siegberg eingeleitet, der seinen Posten aber behalten soll. 

Kritik dafür gab es von Michael Faber von den Bonner Linken:

Ich habe nicht wirklich gehört, was für konkrete Konsequenzen aus diesem Vorgang, auch in personeller Hinsicht bezogen auf den Co-Dezernenten, gezogen werden. Das reicht mir persönlich nicht!

Noch vor der Sitzung hatte sich Guido Déus mit SWB-Chef Olaf Hermes vertragen. Der hatte ja mit seinem Rücktritt gedroht.

Das ist jetzt offenbar vom Tisch und es soll eine vorzeitige Vertragsverlängerung geben.


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