Bonn und Polizei kontrollieren Jugendschutz an Karneval

Die Stadt Bonn und die Polizei wollen, dass vor allem Jugendliche in der Stadt sicher den Straßenkarneval feiern können. Sie haben dafür jetzt ihr dreiteiliges Konzept vorgestellt: Es besteht aus Prävention, Kontrolle und Angeboten.

Rosenmontag in Bonn

Schon im Vorfeld werden Ordnungsamt und Polizei auf die Gastronomie und den Handel in Bonn zugehen, heißt es. Sie sollen an die Einhaltung der Jugendschutzvorschriften erinnert werden. Also erstmal haben Ordnungsamt und Polizei intensive Kontrollen angekündigt. An Weiberfastnacht und Rosenmontag werden je 20 Leute vom Ordnungsdienst unterwegs sein, die sich nur um den Jugendschutz kümmern. Kinder und Jugendliche, die noch zu jung sind, werden dann zum Beispiel aufgefordert, Alkohol und Zigaretten zu entsorgen – auch bei den Zügen in der City, in Kessenich, Ippendorf, Lessenich und Bad Godesberg. Freiwillig Alkohol abgeben geht auch: Der „Bonner Event Sprinter“ ist unterwegs. Im Tausch gegen Alkohol gibt's da zum Beispiel Handwärmer, Tütensuppen oder Kondome. Außerdem gibt es auf dem Münsterplatz wieder die After-School-Party an Weiberfastnacht für 13 bis 17-Jährige. Und – ganz wichtig – es wird immer wieder und durchgehend an den Grundsatz erinnert: „Nein heißt NEIN!“ Die Sicherheitskräfte verteilen dazu Klappkarten, die das Motto in sechs verschiedenen Sprachen erklären. Die Botschaft in Bonn: Null Toleranz bei Belästigung und Übergriffen im Karneval. 

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