Bonner Mathematikerin Rüland gewinnt den Leibniz-Preis

Es ist der wichtigste Preis, den Forscherinnen und Forscher hier in Deutschland bekommen können - und einer davon geht an die Uni Bonn. Die Mathematikerin Angkana Katharina Rüland bekommt den Leibniz-Preis von der Deutschen Forschungsgemeinschaft verliehen, das wurde heute Vormittag bekanntgegeben. Sie bekommt damit auch zweieinhalb Millionen Euro für ihre weiteren wissenschaftlichen Arbeiten.

© Foto: Michael Sondermann

Der Leipniz-Preis gilt als deutscher Nobelpreis

Rüland ist dabei offenbar eine geborene Mathematikerin, schon als Schülerin studierte sie im Rahmen eines Schülerstudiums Mathematik an der Universität Bonn, 2007 wurde sie die Abiturientin des Jahres hier in NRW. Sie forscht zum Beispiel am Aufbau verschiedener Materialien, wie sich deren Kristallgitter-Strukturen bei gewissen Temperaturen verändern. Ein weiterer Schwerpunkt Rülands sind inverse Probleme. Dabei geht es darum, aus einer bekannten Wirkung die Ursache zu ermitteln, zum Beispiel in der medizinischen Bildgebung. Der Leibniz-Preis gilt als der deutsche Nobelpreis. Die Preise werden im März in Berlin feierlich vergeben. Es ist der inzwischen neunte Leibniz-Preis, den die Bonner Mathematik-Fakultät gewinnen konnte.

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