"Ein friedliches Fest" - Rhein in Flammen-Bilanz der Stadt

"Bonn hat drei Tage lang ein friedliches und schönes Fest gefeiert" - so fällt die Bilanz der Bonner Oberbürgermeisterin Dörner zu Rhein in Flammen aus, das in diesem Jahr von neuen Veranstaltern organisiert wurde. Aber sie kritisiert auch, dass die Besucher beim Feuerwerk sprichwörtlich im Regen stehen gelassen wurden.

© Foto: Daniel Dähling

Die Oberbürgermeisterin lobte das Konzept insgesamt, die Wegeführung sowie das Sicherheitskonzept hätten gut funktioniert, auch der Müll sei weniger geworden. Bedauerlich sei hingegen die Kommunikation an die Besucherinnen und Besucher gewesen, als es Samstagabend technische Probleme bei den Drohnen gab und sich deshalb auch der Höhepunkt, das Feuerwerk, verzögerte. Ursachen dafür waren unter anderem das schlechte Wetter und dadurch Probleme mit den Drohnen, weil die Satelliten-Verbindung zur GPS-Steuerung der Fluggeräte zu schwach war. Die Besucherinnen und Besucher wussten nicht, was los war, viele waren schon weg, als die Show dann doch losging. Diese mangelnde Kommunikation hatte dann auch zu einiger Kritik in den sozialen Medien im Internet geführt. Aus Sicht des städtischen Ordnungsdienstes, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes verlief Rhein in Flammen ruhig. Wegen des schlechten Wetters kamen Freitag und Samstag deutlich weniger Besucher in die Rheinaue, teilt die Stadt mit, am Sonntag war das Familienfest aber wieder gut besucht. Die Stadt berichtet von zehntausenden Besuchern.

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