Hilfe aus Wachtberg: Fraunhofer-Institut prüft Luftabwehrsystem
Veröffentlicht: Montag, 16.03.2026 16:27
Die Bundeswehr will ihre Luftabwehrsysteme ausbauen und bekommt dabei Unterstützung vom Fraunhofer-Institut aus Wachtberg. Konkret geht es um Luftverteidigungssysteme, die auch schon in der Ukraine zum Einsatz kommen.

Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut arbeitet die Firma „Diehl Defence“ an dem sogenannten „IRIS-T“-System. Das sind mehrere LKW, auf denen unter anderem Radarsysteme, eine Schaltzentrale und Raketen-Abschussrampen montiert sind. Dafür haben die Wachtberger Experten eine Checkliste von über 1000 Seiten erstellt, um die komplexen Luftabwehrsysteme noch besser und effizienter in der Bedienung zu machen. Dabei geht es zum Beispiel darum, wie leicht die Software zu verstehen ist oder ob sich die Raketensysteme einfach und schnell nachladen und reparieren lassen. Das Fraunhofer-Institut aus Wachtberg hat sich die Luftabwehrsysteme bis zur allerletzten Schraube angeschaut und Vorschläge zur Verbesserung gemacht, um den Luftraum noch sicherer zu machen.


