Hund im Vollrausch getötet: Windecker mit Geldstrafe

Ein 29-Jähriger aus Windeck ist wegen einer vorsätzlichen Rauschtat zu einer Geldstrafe von knapp 3000 Euro verurteilt worden. Der Mann musste sich heute am Siegburger Amtsgericht verantworten. Er hatte volltunken einen Hund totgetreten.

Er hatte sich letztes Jahr im Februar absichtlich betrunken - die Anklage spricht von einer Flasche Wodka. Danach wollte er eine Bekannte in Ruppichteroth besuchen. Die öffnete nicht. Deshalb klingelte der Mann überall im Haus, kam auch rein, brach unter anderem Türen auf und wollte nicht mehr gehen. Einem kleinen Hund, der ihn ansprang, trat er auf den Kopf. Das Tier war tot. Nicht wegen dieser Taten wurde er verurteilt - er war ja nicht Herr seiner Sinne - sondern wegen des geplanten Vollrausches. Er habe in Kauf genommen, seine Steuerungsfähigkeit zu verlieren, hieß es vom Gericht.

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